Budget für Studierende in der Schweiz
Aktualisiert: 2026-09-24 · Von Andrei und Nada Argyo — sie bauen SwissBudget+ in Luzern und budgetieren selbst so.
Im Studium ist das Geld selten viel, und es kommt unregelmässig: ein Nebenjob mit wechselnden Stunden, ein Stipendium pro Semester, Unterstützung von den Eltern. Ein Budget hilft hier weniger beim Sparen als beim Planen. Es zeigt dir früh genug, ob das Semester aufgeht.
Die typischen Posten
- Wohnen. WG-Zimmer, Studentenwohnheim oder zu Hause. In einer WG wird die Serafe pro Haushalt nur einmal fällig. Klärt, wer sie bezahlt und wie ihr sie aufteilt.
- Krankenkasse. Oft der grösste Posten nach dem Wohnen.
- Studiengebühren. Kommen pro Semester, also zweimal im Jahr.
- Material und Bücher. Laptop, Skripte, Software. Viele Hochschulen bieten Software gratis oder vergünstigt an.
- Verkehr. Ein Abo lohnt sich, wenn du regelmässig pendelst. Rechne es einmal gegen die Einzelbillette.
- Essen. Die Mensa ist meistens günstiger als unterwegs einzukaufen.
Krankenkasse: zwei Dinge prüfen
Erstens die Prämienverbilligung. Studierende mit kleinem Einkommen haben in vielen Kantonen Anspruch darauf. Die Regeln und Fristen unterscheiden sich von Kanton zu Kanton, und manchmal zählt das Einkommen der Eltern mit. Prüf es, bevor die Frist abläuft.
Zweitens die Franchise. Eine hohe Franchise senkt die Prämie, aber wenn du zum Arzt musst, zahlst du bis zu dieser Summe selbst. Wähl sie nur so hoch, wie du sie im schlimmsten Fall auch bezahlen kannst, und leg diesen Betrag nach und nach zurück.
Mit unregelmässigem Einkommen planen
Plane mit dem Einkommen, das sicher ist, nicht mit dem Durchschnitt. Ein Nebenjob mit wechselnden Stunden bringt in der Prüfungszeit weniger. Rechne das Budget mit einem schwachen Monat. Was in guten Monaten dazukommt, geht in die Rückstellungen.
Ein Stipendium, das pro Semester ausbezahlt wird, teilst du durch die Monate, die es abdecken soll. Sonst fühlt sich der Auszahlungsmonat reich an und der fünfte Monat danach leer.
Rückstellungen im Studium
Auch mit wenig Geld lohnt sich eine kleine monatliche Rückstellung für die Semestergebühren, die Franchise und den Laptop, der ausgerechnet vor der Abgabe kaputtgeht. Es geht nicht um den Betrag, sondern darum, dass diese Rechnungen dich nicht mitten im Semester überraschen.
Wenn du es nicht von Hand machen willst
SwissBudget+ ist für genau so ein Budget gebaut: Einnahmen, die jeden Monat anders sind, Krankenkasse und Serafe als eigene Kategorien, Rückstellungen für Semestergebühren und Franchise. Ohne Konto und ohne Bankverbindung, also auch ohne Anmeldung mit der Uni-Mail. Kein Konto, keine Cloud, keine Werbung, keine Bankverbindung. Die Zahlen bleiben auf deinem Handy, und die App ist gratis.